Geschichte der Anwaltskanzlei

Die Anwaltskanzlei Munková, Zoufalý und Partners knüpft direkt an „První pražská komerční a právní kancelář spol. s r.o.“ an, die am 5. 6. 1990 gegründet wurde. Nachträglich wurde sie auf „Karas, Oškrdal, Zoufalý und Partners“, im Jahre 1998 dann auf „Pelikánová, Voršilka, Zoufalý und Partners“ umbenannt und seit dem Jahre 2002 nennt sich die Anwaltskanzlei „Munková, Zoufalý und Partners“.

1991

JUDr. Vladimír Zoufalý gründet gemeinsam mit Eduard Graf von Westphalen, dem Rechtsanwalt aus München, den Verein „Karlsbader Juristentage“ - Vereinigung tschechischer, deutscher, slowakischer und österreichischer Juristen, der allmählich ein bedeutsames Diskussionsforum bedeutender Juristen wurde.

Im Rahmen der regelmäßigen Konferenzen wurde auch enge persönliche Zusammenarbeit mit der Reihe von tschechischen und auch ausländischen Rechtsexperten sowie von bedeutsamen juristischen Verlagen eröffnet.

1993–1998

Aus der ursprünglichen Kanzlei „První pražská komerční a právní kancelář“ hat sich eine größere Anzahl von Anwaltskanzleien selbständig gemacht. Personal- und Kapitalverbindung wurde völlig zum 1.1.2000 abgeschlossen und die Zusammenarbeit dieser Anwaltskanzleien mit „První pražská komerční a právní kancelář“ setzt ausschließlich auf einer Vertragsbasis und zu Bedingungen wie unter unabhängigen Subjekten fort.

Langjährige enge Zusammenarbeit von JUDr. Vladimír Zoufalý mit Frau Prof. JUDr. Irena Pelikánová (Rechtsfakultät der Karlsuniversität in Prag, Mitglied vom Legislativrat der Regierung der Tschechischen Republik) mündete in ihr Eintreffen in die Anwaltskanzlei im Jahre 1998. Frau Prof. JUDr. Pelikánová verfasste in der Zeit ihrer Tätigkeit in der Anwaltskanzlei das V. Teil des umfangreichsten und vom Gesichtspunkt der Rechtstheorie nach dem Jahre 1990 des bedeutendsten Kommentars zum Handelsgesetzbuch. Ein komplexer Zutritt zur Problemlösung aus der Sicht der Kenntnisse der Theorie und Praxis wird konsequent eingehalten auch nach dem Abschied von Frau Prof. Pelikánová zum Präsidium der Wertpapierkommission und nachträglich zum europäischen Gericht der I. Instanz in Luxemburg.

2000

Mgr. Lukáš Damborský wurde Partner in Anwaltskanzlei. Bis dahin war er in der Kanzlei tätig als rechtlicher Assistent und dann als Referendar. Er orientiert sich an die Wertpapiere und an das Gesellschaftsrecht.

2002

JUDr. Jindřiška Munková wurde Partnerin in Anwaltskanzlei. Sie war Expertin in Fragen des Wirtschaftswettbewerbes und wurde bis dahin im Regierungsamt der Tschechischen Republik als Direktorin der Sektion von Kompatibilität mit dem EU-Recht tätig, sie war Mitglied vom Legislativrat der Regierung der Tschechischen Republik und einer Reihe von internationalen Fachinstitutionen. Im April 2010 ist Frau JUDr. Jindřiška Munková leider gestorben.

Seit dem Jahre 1990 wurden die Rechtsdienste an mehr als 2600 Klienten gewährleistet und die Leistung für diese Klienten im Umfang von mehr als 2 Milliarden sichergestellt, und zwar sowohl in einer Reihe von Gerichtsstreiten, als auch in außergerichtlichen Einigungen. Die Mitglieder der Anwaltskanzlei leisteten juristisch die Realisierung einer größeren Anzahl von Investitionen für ihre inländischen und ausländischen Investoren, sei es als Ausbau auf einer „grünen Wiese“ oder als Übernahme von Unternehmen und Gesellschaften.

Konkret kann man erwähnen, dass im Jahre 1992 die Anwaltskanzlei als die erste, und bis Jahr 2000 vermutlich als die einzige, die öffentlichen Versteigerungen von Grundpfändern zur Implementierung der Zahlungsfunktion des Pfandrechtes realisierte.

Die Anwaltskanzlei setzte seit 1995 vor Gerichten eine Reihe von Verantwortungsansprüchen der Beschädigten oder der Konkursgläubiger gegenüber dem Staat, Depositenbanken usw. durch.

Für Vertretung von Beschädigten im Strafverfahren erzielte die Anwaltskanzlei unter ersten in der Tschechischen Republik eine Klageerhebung für wirtschaftliche Straftaten.

Zurzeit beschäftigt sich die Kanzlei vor allem mit Inzidentstreiten im Insolvenzverfahren, weiter vertritt sie ca. 145 Kläger bezüglich ihrer Ansprüche auf einen Schadenersatz gegen den Staat aufgrund seiner Haftung für unrichtigen amtlichen Vorgang. Ebenfalls befasst sie sich mit der Anzahl von Streiten über den Schadenersatz zwischen den Genossenschaften der Wohnungsinhaber und den Developers.

Die Mitglieder von der Anwaltskanzlei haben auch eine umfangreiche Publikations- u. Vortragstätigkeit, sie beteiligten sich an die Gestaltung einer Menge von Gesetzen und bildeten viele gute Juristen aus.